Sind Sie noch in der Tretmühle oder urlauben Sie schon?

Bringen Sie mehr Urlaubsmomente in den Alltag

Schon ist er wieder vorbei – mein Urlaub. 1000 glückliche Momente, auch ein bisschen positiver Stress (ich bin nicht gerade ein Freund von Kofferpacken) und gaaaanz viel Freiheit. Es gab Augenblicke, da hab ich mich an meine Schulferien erinnert und dieses leichte Feriengefühl kehrte wieder. Man setzt sich aufs Rad, fährt an den nächsten See, schleckt zwischendurch ein Eis und lässt die Seele baumeln. War das schön! So einfach, kein großer Aufwand, einfach nur genießen.

Was heißt „Urlaub“ gefühlsmäßig für mich?

Zu Hause angekommen, fragte ich mich, wie ich ganz einfach dieses Gefühl öfter in meinen Alltag holen könnte. Vorher muss ich dieses Gefühl aber beschreiben – was ist genau das geniale Gefühl am Urlaub?

Da fallen mir Dinge ein wie

  • Freiheit
  • Raus aus der Routine
  • Dinge anders sehen, anders angehen
  • Schöne Eindrücke
  • Nichts Müssen
  • Genießen
  • Tun, wozu man Lust hat

Urlaub im Alltag ist ein Ja zu uns und unserer Selbstliebe

Ist es nicht machbar, diese Dinge auch hin und wieder in den Alltag zu integrieren und sich so Streicheleinheiten für die Seele zu holen? Sind wir uns das selbst nicht schuldig?

Wir funktionieren so gut und genau dieses Wort drückt es sehr gut aus: „Funktionieren“ – aber da ist kein Gefühl dahinter, sondern einfach der motorische, automatisierte Ablauf, den wir oft mit Alltag verbinden. Wie wir das dann mit dem Gefühl füllen ist unsere Sache und bleibt jedem überlassen. Meistens sind wir in Gedanken und mit den Gefühlen gar nicht bei der Sache sondern schon beim nächsten Termin oder auch in der Vergangenheit. Wir grübeln nach und haben vielleicht durch den Gegenstand unserer Grübelei kein so gutes Gefühl. Das ist also keinesfalls Urlaub im Alltag und auch unserer Selbstliebe nicht zuträglich…

Wie also soll das gehen, Urlaubsmomente im Alltag?

Da ist zuerst eine Frage, die ich Ihnen stellen möchte und die ich schon angsprochen habe: Was löst Urlaub in Ihnen aus und wie können Sie diese Gefühle in Ihr tägliches Leben integrieren – ohne drei Wochen frei?

Bei mir war es Freiheit, das Genießen, Nichts Müssen…

Was ist es bei Ihnen?

Vielleicht genügt es, eine halbe Stunde mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und diese durch die Augen eines Urlaubers zu sehen? Da sind dann sicher Details, die Sie noch nie gesehen haben. Das würde dann mit „Dinge anders sehen, anders angehen“ zusammen passen.

Wie versuche ich, mehr Freiheitsgefühl zu bekommen, denn das ist das erste, was mir bei mir selbst in Zusammenhang mit Urlaub eingefallen ist? Im Sommer ist das einfach, denn wenn ich am Rad sitze, in die Au fahre, die Grillen zirpen höre und auch noch in ein Gewässer springen kann, dann geht mein Herz auf. Der krönende Abschluss ist ein Sonnenuntergang vom Floß aus gesehen und ein leckeres Schleckeis, wie als Kind.

Finden Sie heraus, was genau Ihnen ein Urlaubsgefühl gibt und bauen Sie es regelmäßig in Ihren Alltag ein! Tanken Sie so viele Urlaubsmomente und damit neue Energie.

Haben Sie’s schön, bzw. entscheiden Sie, dass Sie es schön haben (Sie wissen schon, was ich meine)!

In diesem Sinne: Eine schöne Urlaubszeit, die irgendwann vielleicht alltäglich wird!

Blogbild Eva KeimelmayrEva Keimelmayr